Um das Interesse an dem Thema Wohngesundheit zu vergrößern, hat das Sentinel-Haus Institut (SHI) einen „Raumluftwächter“ entwickelt. Der handliche und einfach zu bedienende Sensor ist so groß wie ein USB-Stick. In den PC, das Notebook oder ein USB-Netzteil eingesteckt, zeigt er wie eine Ampel an, wenn es Zeit ist zu lüften. Dazu misst er die Konzentration flüchtiger organischer Verbindungen (TVOC) in der Raumluft. Diese einfache Messung deckt allerdings nicht Einzelkonzentrationen von gefährlichen Stoffen, wie krebserzeugende Stoffe, die schon in sehr tiefen Konzentrationen kritisch sind. Diese werden nur bei begründetem Verdacht gemessen.
Die Messergebnisse des Raumluftwächters sind nicht ohne weiteres zu interpretieren. Das Institut für Baubiologie Neubeuern IBN empfiehlt alternativ CO2-Messgeräte, da CO2 als Leitparameter für zahlreiche Luftschadstoffe gilt. Auch das SHI hat einen CO2-Sensor im Programm.

Soviel zur Theorie, nun zum Praxistest:
Der Sensor meldet sich mit einem kleinen roten Lämpchen, wenn es Zeit ist zu Lüften. „Vergisst“ er das, ist es Zeit, ihn an die frische Luft zu setzen. Erst wenn er sich dort regeneriert hat, erfüllt er seine Messfunktion wieder.
Klingt das kompliziert? Das ist es auch. Aber wer die kurze Bedienungsanleitung in der streichholzschachtelgroßen Verpackung studiert hat und den Verweis auf die Auswertungs-Software ignoriert, kann Freude an diesem Spielzeug haben.

Erhältlich ist der Raumluftwächter im Online-Shop des Sentinel-Haus Instituts.

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