Autsch! Als Stuttgarter Radfahrer lebe ich besonders gefährlich. Meine Knautschzone lässt sich nicht so leicht ausbeulen. Ich bin auf die Voraus- und Rücksicht meiner Porsche und Mercedesbekanntschaften angewiesen. Neulich ging das gehörig schief. Von Vorfahrt gewähren keine Rede. Zum Glück war nur mein Rad Schrott. Danke liebe Fahrerin des Verbrennungsmobils dass Du mir diese Schmerzen zugefügt hast. Die machen mich wach, mich mit einer „sinnvollen“ Ausstellung zu beschäftigen:

Mobilisieren

Städtische Galerie Nordhorn

Die thematische Ausstellung „Mobilisieren“ versammelt 2011 internationale Wissenschaftler und Künstler, die sich in ihren Studien, Visionen, Bildern, Videos, Skulpturen, Audioarbeiten und Aktionen mit dem Themenfeld „Mobilität und Wahrnehmung“ auseinandersetzen. Dazu gehören Verkehrsmittel und -infrastruktur, die Wahrnehmung von Raum in Bewegung sowie Mobilität als Phänomen in der heutigen Gesellschaft. Die Ausstellung findet im Kontext des Skulpturenprojekts raumsichten statt, das kunstwegen, das größte offene Museum Europas, mit neun geplanten neuen Skulpturenprojekten entlang der Vechte zwischen Nordhorn und Ohne erweitert.

Mancherorts wird eine umfangreiche Infrastruktur für Radfahrer geschaffen; Tourismus mit dem Schwerpunkt „Radfahren“ gefördert. Die Wissenschaftler und Künstler der Ausstellung greifen in ihren Arbeiten solche Phänomene auf. Sie fragen danach, wie sich Landschaft durch Verkehrsinfrastruktur verändert, sie entwickeln Mobilitätskonzepte für die Zukunft, zeigen paradoxe Verkehrswege auf und thematisieren grundsätzlich die Wahrnehmung von Landschaft durch künstlerische Interventionen. Vom Rande, aus der Provinz, kommen doch immer wieder die befruchtensten Impulse.

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