Die gesamte Baubranche redet von Nachhaltigkeit. Der Begriff ist entweder überfrachtet wie bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen oder dünn verwässert, wie bei so manchem Fertighaushersteller. Mitunter kommt auch beides zugleich vor! Kaum noch werden eingefahrene Gewohnheiten hinterfragt: bei Mobilität, Wirtschaften, Produktkennzeichnung und vielem mehr.
Wie verläuft denn ein gangbarer Weg in eine „nachhaltige Zukunft“? Wie dringlich ist dabei der Klimaschutz? Eigentlich müsste er der gemeinsame Traum der Menschheit sein .
Ein gewichtiges Buch gibt eine fundierte Anleitung zum nachhaltigen Klimaschutz: „zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“. Die Studie ist das „wichtigste Umweltbuch 2008“ (zeozwei) mit “bedrohlichem Ausmaß” (Die Zeit). Den Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte des renommierten Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie stellt ein knapper Artikel in „Wohnung und Gesundheit“ vor.
Folgende Kapitel haben einen Architekturbezug:
Bilanzen
5.4 Handlungsfelder
Gebäude und Infrastrukturen
Kurswechsel
11.1 Was die Sonne bereithält
… an Gebäuden
12 Überflüssig machen:
von den Chancen der Ressourceneffizienz
Lebenszyklus berücksichtigen | Nutzen optimieren statt Produkte vermehren
13.4 Marktdurchdringung: das Erneuerbare-Energien-Gesetz
14.3 Rohstoffquellen entdecken
Das Bauwerk als Bergwerk | Nachwachsende Rohstoffe
14.4 Ökologisch Wohnen und Bauen
Flächen sparen | Gebäude sanieren
Übereinkünfte global
17.6 Konsumenten haben Einfluss
Produktkennzeichnung
Engagement vor Ort
19.3 Mit-Streiten: Nachhaltigkeit einfordern
19.6 Mir-Realisieren: Nachhaltigkeit selbst unternehmen
20 Achtsam leben: das Private ist politisch
20.2 Im Haus
Finanzieren | Selbst und gemeinsam machen
20.3 … | Die fatale Macht der Symbole








